Mittwoch, März 03, 2010
Hörspiel - Fortschritt März
So schaut es nun aus:
Ich denke ab nächste Woche kann ich die Sachen am Stück durchproduzieren, jetzt fehlt uns nur noch die Ayse. Und ich hoffe das ich bis Ende März damit durch bin (uiuiui) :D
Sluff beschreibt den weichen rutschenden Puderschnee, der beim Extremskiing eine Lawine auslösen kann. Also lass ich mal meine Gehirnlawine auf das Internet los!
So schaut es nun aus:
Ich denke ab nächste Woche kann ich die Sachen am Stück durchproduzieren, jetzt fehlt uns nur noch die Ayse. Und ich hoffe das ich bis Ende März damit durch bin (uiuiui) :D
Fast immer wenn ich in meinen Briefkasten schaue finde ich dort Werbung, aber selten wirklich interessante oder wichtige Post! Ich frage mich ob das Verhältnis zwischen Werbung und echter Post inzwischen auf dem gleichen Niveau angekommen ist, wie bei der E-Mail (95% Spam)? So ist meine Altpapiersammlung inzwischen mein analoger Spamordner geworden!
Was man so an einem Samstagmorgen unnötiges in seinem Briefkasten findet:
Ratgeber aus ihrer Pharma Apotheke
Auf der Titelseite des Werbemagazins werden erst mal schön die kleinen Packungen beworben und auf der Rückseite gibt es passend dazu auch die 20% Frühlingsrabatte. Außer Viagra ist fast alles dabei… Diät, Entzündungen, Herpes, Schleimverflüssiger und Co. Die nächsten 30 Seiten haben neben weiterer Werbung passend dazu dann auch die Folgenden Themen:
Tags: Müll, Privatkram, Werbung
So, es gibt gute und weniger gute Nachrichten was das Chitime Bloggerhörspiel angeht.
Einige der Sprachaufnahmen sind immer noch nicht auf meiner Festplatte angekommen, und es gab auch noch eine Absage :( Aber falls ein Blogger der hier zufällig vorbeischaut und mitmachen möchte, hier einfach einmal weiterlesen!
Es ist nicht ganz einfach bei den ganzen Dateien noch eine Übersicht zu erhalten, aber mit ein wenig Zauberei (Text durchwühlen und Sprecher-stimmen pro Take sammeln) habe ich mir vorhin diese Produktionsübersicht gebaut:
Und wie ich jetzt erste nach der neu geschaffenen Ordnung sehen, kann ich in den nächsten Tage vier weitere Takes bauen :D Und das war die gute Nachricht... Freude!
... weil damit kein Geld zu machen ist! Das steht nicht in Zusammenhang mit den von erwähnten Fehlern in Adobe Flash!
Money Money Money
Wen man sich einmal darüber Gedanken macht wie viel Geld Apple mit seinen AppStore macht und welche Auswirkungen (außer das der Akku schneller leer ist) es hätte, wenn man auf Apples mobilen Endgeräten beliebige Flash-Applikation abspielen könnte... dann wird einem schnell der wahre Grund klar!
Ein iPhone Entwickler muss sich kostenpflichtig (99 Dollar bzw. 299 Dollar) einen Entwickleraccount anlegen, um dann in einer von Apple entwickelten Programmiersprache sein Programm zu schreiben. Jeder bezahlte Download spült auch noch ein Anteil (30% vom VK Provision) auf Steves Konto. So wurden nach Schätzungen letztes Jahr mal eben knappe 2,5 Milliarden Dollar eingenommen! Außerdem kann Apple ja auch jedes eingereichte Programm zensieren... das geht dann mit Flash nicht mehr.
Mich würde auch nicht wundern, wenn Apples Safari auf mobilen Endgeräten in Zukunft Flash Werbung durch eigen vermarktete Werbung austauscht. Hauptsache Geld!
Konzerninseln
Tja, und wenn ein Steve Jobs sagt "HTML5 ist eh die Zukunft" diktiert ein riesiger Konzern mal eben die zukünftigen mobile Entwicklungsrichtung im Netz und baut sich seine eigene Insel. Folgt man Apple nicht, und setzt auf COCOA oder HTML5 muss man draußen bleiben. Nicht das ich mir sorgen über Adobes Zahlen mache, aber im Umkehrschluss werden dann alle möglichen Entwicklungen die auf einer freien anderen Internettechnologie basieren abgeschnitten! Ich bin mir nicht sicher ob es wirklich so gut ist, wenn die Welt von Morgen über mobile Technologien das Netz aufsucht, die von Großkonzernen kontrolliert werden.
Tags: displays, Fun, Nachrichten
Inzwischen gehen die Sprechertexte bei mir ein und es werden auch schon die ersten Szenen zusammengesetzt!
Unglaublich, aber die meisten Sprecher haben sich noch nie im Leben gesehen oder gesprochen. Aber aus der virtuellen Sprachwolke wird tatsächlich ein funktionierender Dialog der sich hören lassen kann!
Zwei Szenen habe ich schon so weit fertig und benötigen jetzt nur noch Feinschliff.
Schwierig ist aber tatsächlich die unterschiedliche Aufnahmequalität der angelieferten Dateien. Mir ist bei der Bearbeitung der Dateien erst einmal aufgefallen welche Frequenzbereiche bei MP3 wirklich durch die Kompression wegfallen. Ist natürlich auch abhängig von der Bit-rate, aber generell kann man das in der Frequenzansicht nicht nur sehen, sondern auch wirklich hören. Vielleicht degeneriert in Zukunft das Gehört der Menschheit durch den komprimierten Soundgenuss von iTunes und Co. ... meins klappt gerade noch.
Bei dem Beispiel fehlen mal eben die 16-21KH Frequenzen...
Weiterhin ist das Rauschen eine interessante Sache. Teilweise kann ich Computer und andere Geräusche im Frequenzspektrum sehen. Aber durch die Bank weg ist da immer ein intensives Grundrauschen im unteren Spektrum bis 700Hz zu sehen. Kann mir einer erklären woher das kommen? Generell ist das aber nicht weiter schlimm, denn die Entrauschungsfunktion von FL-Studio klappt wirklich super und filtert alles Ungewünschte raus.
In der Komposition der Szenen ist mir das erste mal bewusst geworden, wie viel Information Geräusche doch transportieren, und wie wenig ich das beobachtet und wahrgenommen habe. Wie hört sich eine Person an, die zur Tür rein kommt? Wie ein Badezimmer? Welche Geräusche kommen durch ein offenes Fenster? Wie klingen Schritte im Flur? Wie klingt es wenn eine Person sich im Raum bewegt? Alles Fragen die es noch im Feinschliff zu klären gilt, aber die ersten Ansätze sind schon okay.
Soweit vom Schnitt. Es macht mir weiterhin viel Freude das Werk zusammenzusetzen und ich freue mich auch schon auf das fertige Stück :D
Da hat der Faby mich bezüglich "Aufnahmesoftware" richtigerweise angestubst. Vielleicht kann ich auch hier eine minni Hilfe geben.
Jetzt sitzen die Sprecher also alle fleißig zu Hause vor ihren Mikrofonen und nehmen ihre Dialoge auf! *schön* ... aber mit welcher Software? Ich hoffe das sich die meisten nicht mit dem Windows Audio Recorder rumschlagen. Kein Überblick über Pegel, keine Möglichkeit den einer Nachbearbeitung. Das Dingen ist wirklich schlimm! Es gibt definitiv komfortablere Software für Aufnahme und Bearbeitung und die muss nichts kosten.
Ich selber habe in meiner Musiksoftware (FL Studio) einen annehmbaren Audiorekorder und Editor (Edison), kann mich aber nur Faby anschliessen und Audacity empfehlen. Ist Open Source und Freeware und kann eigentlich alles was man so benötigt!
Alternativ kann WavePad in der Freeware Version benutzt werden um Aufnahmen und Bearbeitung von Audiodateien zu ermöglichen.
Bitte bei der Aufnahme auf die Aufnahmequalität achten. Ideal denke ich, ist eine 44 KH Mono Datei. Als verlustfreie Wave Datei (WAV) wäre super, dürfte die ein wenig zu groß werden. Und so nehme ich auch gerne Mp3s entgegen. Aber die MP3s sollten dann idealerweise mit 196KB/s komprimiert werden. Kann mir noch irgend wer folgen? Wenn Fragen auftauchen einfach kurz hier melden, oder eine E-Mail an mich.
Das war schon der Tipp! :D
Ich suche aktuell schon "Geräusche" zusammen und experimentiere ein wenig mit den Geräuschkulissen rum, bis ich die erste Szene zusammensetzen darf. Ich bin sehr auf die ersten Audiodateien gespannt...
Ich hatte der Chikatze angekündigt eine kleine Anleitung zur „Heimaufzeichnung“ für Sprecher des Chitime-Blogger-Hörspiel zu schreiben. Here it is. Ich bin zwar kein Tontechniker, mache selber aber ein wenig Musik und habe durch meinen Bruder einige Einblicke in Studiotechnik bekommen. Vielleicht können die nachfolgenden Hinweise helfen eure Sprecheraufnahmen zu optimieren!
Generell
Die Profis nehmen eine Sprachaufnahmen normalerweise in einem Tonstudio in einem Aufnahmeraum auf. Solch eine Vorraussetzung dürften die wenigsten von euch zu Hause haben ;D .
Die Aufnahmekabinen sind so abgeschottet, dass keine Geräusche von aussen hineinkommen. Schallschluckenden Elementen wie Schaumstoff oder besondere Schallelemente streuen den Schall so das von einer Signalquelle (z.B. einer Stimme oder Musikinstrument) keinen Hall erzeugt wird. Die Mikrofone sind in einem Pop- oder Windschutz eingepackt damit besondere Atmungsgeräusche abgefangen werden.
Erst werden Testaufnahmen gemacht und das Tonsignal ausgepegelt um Über- oder Untersteuerungen zu vermeiden.
Die letztendlich so aufgenommenen Tonspuren klingt sehr „Trocken“ und wird anschließend nachbearbeitet. Beim Mischen wird dann die Lautstärke und der Raumklang jeder Spur bestimmt und mit den anderen Aufnahmespuren zusammengebracht. Die Umgebungs- und Aktionsgeräusche (Gehen, Rascheln oder Klatschen) werden dann dazu gemischt. Diese Komposition vermitteln dann dem Hörer den Eindruck das die Akteure alle zusammen in der Szene agieren. Dank moderner Software alles überhaupt kein Problem mehr.
Heimaufzeichnungs-Tipps
Ich kann euch folgende Tipps für eure Aufnahmeumgebung geben und ihr schaut einmal was für euch möglich ist:
... und nun sitze ich hier im Wohnzimmer und schaue mir die eineschneite Düsseldorfer Landschaft an. Irgendwie habe ich wirklich keine Zeit mehr gefunden, hier meinen Sluff abzulassen. Offline war einfach richtig viel los. Vielleicht finde ich ja im nächsten Jahr ein neues Format... ich schau mal.
Aber erst einmal bleibt alles beim alten. Da ich als "Tonmeister" bei den Chitime-Blogger-Hörspiel "Talent 2009" mitmache, werde ich das Blog hier ab sofort nutzen um ein wenig darüber zu Informieren und über den Fortgang des Zusammenschnittes zu berichten.
Ich freue mich darauf da mitmachen zu können :D
... Ha! Da hat mein Bruder mit einem Freund zusammen 1988 eine Band mit den Namen "Institute of Sound Performance" gegründet... und jetzt 21 Jahre später gibts dazu auch noch ein MySpace Profil nebst der Musik dazu :D
Wenn ich die Musik so höre schwelge ich ich voll in Errinnerungen von spannenden Zeiten in Berlin. Tangerine Dream, Jan Michael Jarre, Kitaro und co.. Der Anfang der elektronischen Musik, die Radiosendung "Schwingungen", Techno, Parties bis hin zu den heutigen digitalen Produktionsstätten...
Die beiden haben damals die Platte in Eigenproduktion auf den Markt gebracht und vermarktet. War schon was besonderes und eine relativ teure angelegenheit eine CD selbst zu Produzieren... naja und ich durfte damals meine Airbrushkünste für das Plattencover beweisen:
Wahnsinn, alles Ohne Computer erstellt, mit Letraset Buchstaben gerubbel, Filme machen und zur Druckerrei und so... Kann ich mir heute kaum noch vorstellen. Und ich glaube ich habe einige der Originale noch in einer meiner Mappen... mal sehen ob ich die finde :D
FREU... was es alles im Netz gibt :D